Gemeinsam gegen Einsamkeit auf dem Land: „Dörfer mit Zukunft“ – Diakonie und nebenan.de fördern ländliche Nachbarschaftsnetzwerke

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20.01.2021

  • Digitale Woche: großes Onlineforum "Dörfer mit Zukunft" zur Grünen Woche, gemeinsam mit dem Bundeslandwirtschaftsministerium
  • Diakonie-Vorstand Loheide: Plattform für Nachbarschaft ist neuer Ort für Begegnung
  • Start von sechs neuen Projektstandorten in fünf Bundesländern

Berlin, den 20. Januar 2021 - Ein Jahr lang haben diakonische Träger auf Initiative der Diakonie Deutschland und mit Unterstützung der Plattform nebenan.de in fünf ländlichen Regionen Nachbarschaftsnetzwerke für das Projekt „Dörfer mit Zukunft“ geknüpft.

Auf dem „Zukunftsforum Ländliche Entwicklung“ des Bundeslandwirtschaftsministeriums am 20. Januar 2021 im Rahmen der digitalen Grünen Woche werden die Chancen digitaler Vernetzung für Nachbarschaften auch auf dem Land vorgestellt. Rund 200 Teilnehmende haben bereits ihr Interesse an den Erfahrungen der Projekte angemeldet.  

„Dörfer mit Zukunft“ fördert digitale Nachbarschaften und zivilgesellschaftliches Engagement im ländlichen Raum. Das Projekt wird am 21. Januar 2021 an sechs weiteren Standorten in insgesamt fünf Bundesländern starten. Die digitale Vernetzung unterstützt und befördert den persönlichen Austausch gerade in ländlichen Regionen. Ein Jahr lang begleiten und unterstützen die Diakonie und nebenan.de Einrichtungen und Dienste aktiv beim Aufbau eines digitalen Netzwerkes, das optimal an den Bedarfen vor Ort ausgerichtet wird und so, dass möglichst viele Menschen diese Plattform nutzen können. Auch Kommunen, Gemeinden, Vereine und Wirtschaft werden einbezogen. 

„Nachbarschaften im ländlichen Raum sind unter Druck, durch Wegzug, demographischen Wandel und ausgedünnter Infrastruktur. Die Corona-Pandemie hat diese Entwicklung noch verschärft. Diakonie und Kirche tragen im Projekt 'Dörfer mit Zukunft' durch den Aufbau und die Begleitung der digitalen Plattform zu einer lebendigen Nachbarschaft bei. Sie übernehmen in der Startphase federführend Verantwortung für die Vernetzung. Diakonie und Kirche sind auch auf dem Land mit Einrichtungen und Diensten vertreten. Wir wollen dafür sorgen, dass Nachbarinnen und Nachbarn gerade auch in kontaktarmen Zeiten und auf Distanz miteinander kommunizieren, sich vernetzen und sich für ihr Dorf engagieren können. Für uns als Diakonie und Kirche ist die Förderung des digitalen Engagements ein wichtiger Baustein, um Menschen Vernetzung und Teilhabe zu ermöglichen.“

–  Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland. 

„Der ländliche Raum verdient gleichwertige Lebensverhältnisse und dazu gehört auch eine digitale Daseinsvorsorge. Datensichere und geschützte Nachbarschaftsnetzwerke können hierfür einen zentralen Mehrwert leisten. Als einzige TÜV-geprüfte Quartiersplattform bieten wir mit nebenan.de eine breit erprobte und funktionierende Lösung an.“

– Michael Vollmann, Mitgründer von nebenan.de

Die beteiligten Einrichtungen des Projekts „Dörfer mit Zukunft“ aus Brandenburg, Bayern, Hessen, Niedersachsen und Thüringen erhalten ein Organisationsprofil bei nebenan.de, über das Nutzerinnen und Nutzer der sozialen Plattform Hilfe und Unterstützung anfragen und anbieten, über Neuigkeiten, Veranstaltungen und Aktionen informieren und in Dialog treten können. 

Die sechs neuen Projektstandorte für „Dörfer mit Zukunft“ sind: 

  1. Die Region Wittstock/Dosse in Brandenburg, koordiniert von Pfarrerin Christiane Schulz, Geschäftsführung ESTAruppin e.V.: cschulz@estaruppin.de
  2. Das Wiesenttal in Bayern, koordiniert von Tanja Wacker, DW Bamberg-Forchheim e.V.: t.wacker@dwbf.de 
  3. Die Regionen Vogelsberg (Ralph Müller: ralf.mueller@ekhn.de ) und Odenwald (Yvonne Niebsch: y.niebsch@jwo-ev.de ) in Hessen, koordiniert durch Uwe Seibel, Referat Gemeinwesenarbeit Diakonie Hessen: uwe.seibel@diakonie-hessen.de
  4. Die Region Wilhelmshaven in Oldenburg/Niedersachsen, koordiniert durch Bruder Franziskus, Diakonie am Meer: bruderfranziskus@diakonie-am-meer.de
  5. Die Region Buttstätt/Rastenberg in Thüringen, koordiniert durch Joachim Stopp, Vorstand Stiftung Finneck: joachim.stopp@stiftung-finneck.de

Ihre Kontaktperson

Hannah Kappes

Telefon: 030 3465577 64
E-Mail: presse@nebenan.de

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