Coronahilfe: FAQ zur neuen Hotline

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23.03.2020

Seit dem 21. März 2020 schaltet die gemeinnützige nebenan.de Stiftung eine kostenlose Hotline für Nachbarschaftshilfe unter 0800 866 55 44. Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen zur Hotline und der neuen Hilfeseite nebenan.de/corona. Die Pressemitteilung dazu finden Sie hier.


Was ist die Coronahilfe Hotline 0800 866 55 44?

  • Eine kostenlose Hotline für schnelle Nachbarschaftshilfe 

  • Sie richtet sich an Menschen, die Hilfe suchen

  • Sie können bei der Hotline ein Hilfe-Gesuch aufgeben und werden dann mit registrierten und verifizierten nebenan.de-Nutzern in Kontakt gesetzt, die im gleichen PLZ-Gebiet wohnen.

  • Menschen, die Hilfe anbieten möchten, sollen die Nummer nicht wählen. Stattdessen bitten wir diese Personen, sich bei nebenan.de zu registrieren und sich verifizieren zu lassen. So stellen wir sicher, dass Helfende nachweislich im gleichen PLZ-Gebiet wohnen wie die Suchenden. 

Warum gibt es die Coronahilfe Hotline 0800 866 55 44?

  • Bei nebenan.de sehen wir eine enorme Hilfsbereitschaft. Doch der Bedarf besteht v.a. bei älteren Menschen, die kein Internet haben und deshalb noch nicht von den bestehenden Online-Hilfsangeboten profitieren können. 

  • Mit der Hotline möchten wir diese Corona-Risikogruppe besser erreichen.

  • Hilfesuchende, die “offline” sind können sich übers Telefon mit Helfer*innen, die “online” sind, vernetzen.

Wie funktioniert die Hotline und die neue Website nebenan.de/corona?

  • Ein Hilfe-Gesuch wird per Hotline oder Online-Formular aufgegeben und auf nebenan.de/corona in dem jeweiligen PLZ-Gebiet veröffentlicht. 

  • nebenan.de-Nutzer in dem jeweiligen PLZ-Gebiet sehen das Gesuch und können auf den “Jetzt helfen” - Button klicken. 

  • Per E-Mail erhalten sie dann die Telefonnummer des Hilfesuchenden und können direkt Kontakt aufnehmen.

Warum werden die Gesuche nur bei nebenan.de für eingeloggte Nutzer angezeigt?

  • Um die Personen, die Hilfe suchen, zu schützen. 

  • nebenan.de ist die einzige Plattform, bei der alle neuen Nutzer standardmäßig verifiziert werden (z.B. per Personalausweis) und zusätzlich mit Klarnamen auftreten.

  • D.h.: Nur Personen erhalten Zutritt zu ihrer Online-Nachbarschaft, die nachweislich dort leben.

  • Diese beiden Umstände sind notwendige Vorsichtsmaßnahmen, wenn es darum geht, älteren Menschen Nachbarschaftshilfe zu vermitteln.

Werden Anrufe bei der Hotline persönlich entgegengenommen?

  • Zunächst hören Anrufer eine automatische Ansage: Sie bittet um Eingabe der PLZ und der gewünschten Hilfeleistung per Tasteneingabe. Die Telefonnummer wird automatisch erfasst.

  • Sollte die Nummer des Anrufers unterdrückt sein oder keine Eingabe über die Tastatur erfolgen, meldet sich ein Mitarbeiter des Call Centers.

  • Dank der Kooperation mit 1&1 konnte an die Hotline ein Call Center mit 10 Mitarbeitern angeschlossen werden, um diesen Anrufern persönlich weiterzuhelfen und das Gesuch entgegenzunehmen.

Kann ich auch für einen Angehörigen ein Hilfe-Gesuch aufgeben, der nicht am gleichen Ort wohnt wie ich selbst?

  • Ja, das ist über die Hotline möglich:

  • Unter der Hotline geben Sie die PLZ des Angehörigen an. 

  • Da die Telefonnummer des Anrufenden automatisch erfasst wird, werden hilfsbereite Nachbarn bei demjenigen anrufen, der das Gesuch aufgegeben hat.

  • Nehmen Sie also stellvertretend für Ihren Angehörigen die Anrufe entgegen und leiten Sie die Informationen weiter.

In Kürze wird es zudem möglich sein, über das Formular unter nebenan.de/corona ein Hilfe-Gesuch für eine andere Person aufzugeben. Dann wird keine Vermittlungsarbeit mehr nötig sein.

Warum gibt es auf der Seite nebenan.de/corona zwei Hotlines?

  Wie sind die Daten der Hilfesuchenden auf nebenan.de geschützt?

  • Zum Schutz der Hilfesuchenden werden sehr wenig Daten erhoben: Nur die PLZ, die Telefonnummer sowie die Kategorie des Gesuchs sind Pflichtangaben. 

  • Nur Personen, die bei nebenan.de registriert und verifiziert sind (bspw. per Personalausweis) und im gleichen PLZ-Gebiet wohnen, können die Gesuche lesen. Das ist ein deutlich kleinerer und gezielterer Radius als z.B. bei einer Annonce/Kleinanzeige in einer Tageszeitung.

  • Die Telefonnummer der Hilfesuchenden wird nicht öffentlich dargestellt, sondern ausschließlich per E-Mail an hilfsbereite nebenan.de-Nutzer verschickt.

  • Hilfesuchende können von maximal 5 Personen kontaktiert werden.

  • Darüber hinaus gilt die strenge Datenschutzrichtlinie von nebenan.de. nebenan.de ist TÜV geprüft.

Warum werden die Gesuche nach PLZ-Gebiet angezeigt und nicht nur in der jeweiligen Nachbarschaft?

  • Damit reagiert nebenan.de auf den Wunsch vieler Nutzer, den Radius zu vergrößern um mehr Menschen zu erreichen.

  • Eine nebenan.de-Nachbarschaft umfasst üblicherweise nur wenige Straßenzüge im Umkreis von 10 Gehminuten. Das PLZ-Gebiet deckt mehr Nutzer ab und erhöht so die Chancen, dass das Gesuch die benötigte Sichtbarkeit erhält und sich schnell ein Nutzer findet, der Hilfe anbietet.

Mit wem kooperiert nebenan.de?

Die Hotline der gemeinnützigen nebenan.de Stiftung konnte realisiert werden mit Unterstützung

  • des Staatsministeriums Baden-Württemberg

  • der Senatskanzlei des Landes Berlin

  • des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz

  • der Deutschen Fernsehlotterie

  • der Diakonie Deutschland

  • der Deutschen Telekom

  • der Boston Consulting Group (BCG & BCG DV) 

  • der 1&1 Telecommunication SE

  • und der Deutschen Post.

Außerdem kooperiert nebenan.de mit dem Aktionsbündnis gemeinschaft.online.

Wie wird die Hotline bisher angenommen?

  • Die Hotline der nebenan.de-Stiftung wurde am Samstag, den 21. März 2020 veröffentlicht, die Hotline von gemeinschaft.online startete am Donnerstag, den 19. März 2020. 

  • Seitdem wurden über 2.000 Hilfe-Gesuche aufgegeben (Stand 23.3.20).

  • Bei 85% dieser Hilfe-Gesuche boten nebenan.de-Nachbarn bereits Hilfe an.

  • Besonders gefragt sind Hilfe beim Einkaufen (87%) und Hilfe bei Haustieren (10%).

Wie erfahren Menschen ohne Internetanschluss von der Hotline?

  • Wir setzen auf die Unterstützung von zahlreichen Medienpartnern, die diese Risikogruppe über TV, Radio und Lokalpresse besonders gut erreichen. 

  • Zusätzlich bitten wir all unsere 1,5 Mio. Nutzer, die Hotline in ihren Bekanntenkreisen zu verbreiten. 

  • Helfen Sie uns zu helfen und verbreiten Sie die Hotline in Ihren Kanälen! Material dafür finden Sie hier

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Ihre Kontaktperson

Hannah Kappes

Telefon: 030 3465577 64
E-Mail: presse@nebenan.de

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Hintergrund

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