Coronavirus: Antworten auf häufige Pressefragen

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17.03.2020

Stand 17. März

Macht sich das Coronavirus bei nebenan.de bemerkbar?

  • Ja, sehr. Seit knapp einer Woche (11.3.) wird das Thema zunehmend von Nachbarn bei nebenan.de diskutiert; am vergangenen Wochenende sind die Beiträge zum Thema in ganz Deutschland rasant angestiegen (s. Grafik). 

  • Außerdem verzeichnen wir einen starken Anstieg an Neuanmeldungen: Am Wochenende waren die Registrierungszahlen fünfmal so hoch wie üblich. 

  • Außerdem hat generell die Aktivität auf der Plattform zugenommen; 30% mehr Nutzer sind derzeit wöchentlich aktiv. 

Worum geht es bei den Beiträgen zum Thema? 

  • Wir beobachten eine Welle der Solidarität: Nachbarn aus ganz Deutschland bieten über nebenan.de ihre Hilfe an – insbesondere für Risikogruppen, Eltern ohne Kinderbetreuung sowie für lokale Einzelhändler, Dienstleister und Kunstschaffende, deren Existenz von den Schließungen massiv bedroht ist. 

  • Viele Nachbarn bieten z.B. an, für jemanden zum Supermarkt oder zur Apotheke zu gehen oder mit dem Hund Gassi zu gehen. Es gibt auch herzerwärmende Beiträge, z.B. gab es am Wochenende in Berlin den Vorschlag, für ältere Menschen Muffins zu backen, um sie in der Zeit der Isolation ein bisschen aufzumuntern. 

  • Andere Nachbarn ergreifen Initiative für die kleinen Läden in ihrem Viertel, die es jetzt besonders schwer haben, und überlegen, wie man sie unterstützen kann. Auch lokale Gewerbe reagieren und bieten zum Beispiel über ihr Gewerbeprofil an, Mittagessen nach Hause zu liefern.

  • Über die aktuelle Solidarität auf der Plattform freuen wir uns sehr, denn genau für diese Art der Hilfsbereitschaft und Solidarität haben wir nebenan.de entwickelt. In Krisenzeiten zeigt sich, wie essentiell eine gut vernetzte und hilfsbereite Nachbarschaft ist.

 Welche Maßnahmen hat nebenan.de bisher ergriffen?

  • Wir rufen über die Plattform aktiv dazu auf, Hilfe in der Nachbarschaft anzubieten und anzunehmen. Dazu bieten wir Informationen innerhalb der Plattform an sowie in unserem Online-Magazin.

  • Um auch ältere Menschen zu erreichen, bieten wir einen Aushang für den Hausflur an. 

  • Zudem stellen wir Kommunen und Stadtverwaltungen das „Organisationsprofil“ derzeit kostenlos zur Verfügung (mehr dazu hier). Mehrere Kommunen haben das Angebot bereits dankend angenommen, um die Krisenkommunikation mit den Bürger*innen so effektiv wie möglich zu gestalten. 

  • Auch unsere gemeinnützige Stiftung, die jährlich zum “Tag der Nachbarn” aufruft, hat eine eigene Seite zum Thema Nachbarschaftshilfe gestartet.

Welche Maßnahmen sind darüber hinaus geplant? 

  • Wir arbeiten mit Hochdruck und verschiedenen Partnern daran, Angebot und Nachfrage von Hilfeleistungen besser zu verknüpfen. Dafür setzen wir gerade viele Hebel in unserer IT in Bewegung. 

  • Wir möchten auch ältere Menschen ohne Internetzugang noch besser mit Hilfsangeboten versorgen können und auch Personen die Möglichkeit geben, für Angehörige in anderen Nachbarschaften nach Hilfe zu fragen. Dazu arbeiten wir an einer Hotline, über die man ein Hilfe-Gesuch aufgeben kann; dieses soll dann den adressverifizierten Nachbarn bei nebenan.de angezeigt werden. 

  • Wir rechnen im Laufe dieser Woche mit den ersten Anpassungen innerhalb unserer Plattform. 

  • Zudem eröffnen wir vermehrt neue Nachbarschaften – auch im ländlichen Raum, um mehr Menschen die Plattform zur Abstimmung von schneller Nachbarschaftshilfe zur Verfügung zu stellen.

Was ist in Bezug auf Nachbarschaftshilfe derzeit zu beachten?

  • Die Verbreitung des Virus zu verlangsamen, steht im Vordergrund. Das gilt insbesondere für die gegenseitige Unterstützung in der Nachbarschaft. Bei allen Kontakten mit Nachbarn sollten daher die Empfehlungen des Bundesgesundheitsministeriums zur Hygiene beachtet werden. 

  • Kinderbetreuung sollte zudem immer in Einzelbetreuung erfolgen, nicht in Gruppen.

  • Alle Hinweise zum Thema "Sichere Nachbarschaftshilfe" haben wir in diesem Artikel gebündelt.


Hinweise zu Presseanfragen

  • Benötigen Sie Zahlen oder Beispiele aus Ihrer Region? 
  • Möchten Sie ein Interview mit unserer Geschäftsführung vereinbaren?
  • Möchten Sie Kontakt zu Nachbarn aufnehmen, die über nebenan.de Hilfe anbieten oder erhalten?

Kontaktieren Sie uns unter presse@nebenan.de und beschreiben Sie Ihr Anliegen so detailiert wie möglich.

Derzeit gibt es ein besonders hohes Aufkommen an Presseanfragen. Bitte haben Sie etwas Geduld, wir setzen uns mit Ihnen in Kontakt so schnell es geht.

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Ihre Kontaktperson

Hannah Kappes

Telefon: 030 3465577 64
E-Mail: presse@nebenan.de

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Hintergrund

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